Ja - es gibt sie noch, diese Gänsehautmomente im Leben eines Rock/Metalfan, am Schlusstag in Wacken war einer dieser seltenen Momente. Die amerikanische Rock/Metalband Twisted Sister gab am Sonnabend den 06. August 2016 ihr deutsches Abschlusskonzert, standesgemäß in Wacken vor über 80.000 Metalheads. Waren die Bühnen bis zirka 22 Uhr zwar gut aber bei weitem nicht voll besetzt, drängten sich gefühlt fast alle der noch anwesenden knapp 80.000 vor und neben der True Metal Stage. Alle wollte die sich auf Abschiedstour befindenden US-Amerikaner um Sänger Daniel "Dee" Snider, Gitarrist und Gründer John "Jay Jay" French, Bassist Mark "The Animal" Mendoza, Gitarrist Eddie "Fingers" Ojeda und der für den im letzten Jahr verstorbenen Anthony Jude "A.J." Pero am Schlagzeug agierenden Mike Portnoy (Ex Dream Theater).

Ab dem 06. Juli 2016 war es mal wieder soweit, um Punkt 15:30 Uhr öffneten sich die Tore in Ballenstedt für die diesjährige Ausgabe des Rockharz Festivals. Schon eine Stunde später eröffneten die finnischen Melodic Death Metaller von "Mors Principium Est" mit durchgehend hohem Tempo den ersten Festival-Tag. Es ist immer unglücklich, wenn man als erstes bei einem Festival an den Start gehen darf/muss, dafür schlug sich das Sextett aber sehr gut. Es folgten an diesem Mittwoch die Schweizer Hard Rocker von "Shakra", gefolgt von den Deutschen Kissin‘ Dynamite.

Im Jahre 2003 von Alexander "Alexx" Wesselsky und Jochen "Noel Pix" Seibert gegründet, erregten sie gleich mit ihrem ersten Album Aufsehen, aber nicht nur wegen der Musik sondern, weil die Gruppe als Anreiz für das Kopieren des Albums zwei CD-Rohlinge beilegte. Das Ziel ihrer Aktion war, gegen die Kriminalisierung der Endverbraucher durch die Musikindustrie zu protestieren. Mit ihrem Stil, der in etwa zwischen Rammstein und Unheilig liegt, mausern sich Eisbrecher zu einem der erfolgreichsten deutschen Gruppen der letzten Jahre.

Ballenstedt, eine kleine Stadt am nördlichen Rande des Ostharzes ist Anfang Juli eines jeden Jahres der Nabel der Metalwelt. Die Stadt gehört zum Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, hat knapp 10.000 Einwohner und ist seit 2010 ein staatlich anerkannter Erholungsort. Am zweiten Juliwochenende 2016 traf sich die Metalgemeinde zum bereits 19. Mal, um mit Bands verschiedenster Metal-Richtungen zu feiern. 13.000 Zuschauer waren es am Ende, die das Festival sowohl für Fans als auch für die Gruppen zu einem tollen Erlebnis werden ließen. Ein großes Kompliment als allererstes für die Organisatoren des Ganzen, es hat alles prima geklappt!

Die Fans des Hurricane und Southside Festivals, die dieses Jahr aufgrund schwerer Unwetter auf einen Teil des Programms bzw. auf den größten Teil des Festivals verzichten mussten, erwarten am heutigen Tage Neuigkeiten bezüglich einer Kompensation. Seit Donnerstag, den 28. Juli, besteht für alle Southside-Besucher, die sich in den vergangenen Wochen über das Reservierungstool auf der Festivalwebsite angemeldet haben, die Möglichkeit, sich einen Teil des 2016er Ticketpreises zurückerstatten zu lassen. Gleichzeitig können die Besucher, wenn gewünscht, Tickets für das Southside Festival 2017 erstehen, bei deren Kauf nicht nur die Kompensation des 2016er Tickets angerechnet, sondern vom Veranstalter FKP Scorpio ein zusätzlicher Treuerabatt von 15,- Euro gewährt wird.

Morbvs Maximvs - Festival 2016

Aus der Tradition der Morbiden Festspiele hervorgegangen, fokussiert das Festival Morbvs Maximvs am 21. und 22. Oktober 2016 im Eastclub Bischofswerda ein zweites Mal unter diesem Namen derbes und morbides Klangmaterial. Angelehnt an früheren Schwerpunkten konzentriert sich das Ereignis auf die Verschmelzung von Konvention und Avant-garde, ohne dabei ein intellektuelles Jazz-Festival zu werden. Morbid bleibt die Marschrichtung, also wird das Programm keine Streicheleinheiten feilbieten, sondern provoziert Abwechslungsreichtum durch eine spannungsgeladene Mischung. Der eigentliche Leitfaden des Festivals ist es, sich vor spartenreinen Veranstaltungen zu hüten, und die Chance zu begreifen, offen denkenden Anhängern extremer Musik auch verschiedene Ansichten in einem Paket zu offerieren, ohne sich dabei in Wiederholungen zu erschöpfen.

Wir schreiben den 20. Juli – Und das bedeutet: Vorverkaufsstart der Winter Days of Metal! Es mag zwar etwas ungewöhnlich erscheinen, seinen Winterurlaub bei gefühlten 30 Grad zu planen, aber in diesem Falle lohnt es sich! Und das ist noch nicht alles! 2 neue Bands, die die Winter Days of Metal-Bühne auseinandernehmen werden, sind bestätigt: Flotsam & Jetsam und Orden Ogan!

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Band Contest, Metal Hammer Paradise, für neue Bands ohne Vertrag, die mit etwas Glück und Können einen Slot im Metal Hammer Paradise Line-Up bekommen können. Maximum Metal an der Ostsee - jetzt auch mit Deiner Band! Wir präsentieren: Metal Hammer Paradise Bandcontest 2016 - Eure einmalige Chance, mit Eurer Combo auf unserem Indoor-Komfort-Festival am 11. und 12. November zu spielen!

Zum Bergfest des zweiten Tages spielen keine geringeren als die 1995 gegründete  "Viking"- bzw. "Folk Metal" Gruppe "Ensiferum". Vor 20 Jahren unter anderem von Markus Toivonen gegründet, spielt das Quintett (Petri Lindroos - Gesang/Gitarre, Sami Hinkka - Bass, Janne Parviainen - Schlagzeug und seit 2016 Netta Skog am Akkordeon) eine Art Verschmelzung von melodischem Death Metal, traditionellem sowie "Viking Metal" mit Folk-Melodien.

Am späten Nachmittag des 11. Juni hatte das Warten der Fans endlich ein Ende, "Unisonic" waren mal wieder live auf der Bühne zu bewundern. "Unisonic" - das ist in erster Linie Sänger "Michael Kiske" und Gitarrist Kai Hansen, beide bekannt aus ihrer "Helloween" Vergangenheit. In dieser Phase ab Mitte der achtziger, waren beide aktiv in der Gruppe der Kürbisköpfe, beteiligt an den wohl prägendsten Alben der damaligen "Heavy Metal" Szene, die beiden "Keeper Of The Seven Keys" Alben zählen bis heute zu den meistverkauften "Metal Alben" Deutschlands. Neben diesen beiden "Superstars" der Metalszene sind aber nicht weniger bekannte Musiker am Start, die das Bild der Gruppe mehr als abrunden. Dieses sind Mandy Meyer an der zweiten Gitarre, Dennis Ward (Pink Cream 69) am Bass und Kosta Zafiriou an den Drums.

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