[Review] Aetherian - The Untamed Wilderness

Aetherian - The Untamed Wilderness Artwork Aetherian - The Untamed Wilderness Artwork © by Aetherian
05 Dez
2017

Wir schreiben das Jahr 2015. "Aetherian" aus dem sonnigen Griechenland geben in Form ihrer EP "Tales Of Our Times" ihr erstes Lebenszeichen in der "Metalwelt" ab. Und schon damals zogen mich die Songs sofort in ihren Bann. Im Frühjahr 2016 veröffentlichten sie ihre neue Single "The Rain" (ein Ausnahmesong!!!) und kurz darauf kam es zum Plattendeal mit "Lifeforce Records".

Und nun steht endlich ihr Full-Length-Debut namens "The Untamed Wilderness" in den Plattenläden. Naja, was soll ich sagen: es ist das erhoffte Meisterwerk geworden! "Aetherian" spielen "Melodic Death Metal", der abwechslungsreicher nicht sein könnte. Epische, im Midtempo arrangierte hoch melodische Parts, wechseln sich mit Stakkato-artigen Riffing ab, welche dann, nach einem Geschwindigkeitsrausch, auch gerne mal in einer akustischen Traumlandschaft enden. Überthront wird das Ganze von kräftigen - wenn auch auf Dauer etwas eintönigen - Growls. Ihr seht: Abwechslung wird hier - zumindest in musikalischer Hinsicht - groß geschrieben. Als Vergleich schwirren mir hier immer wieder Insomnium, ältere Be´Lakor und ein wenig Omnium Gatherum im Kopf umher.

Gleich das Duo "Wish Of Autumn Twilight" und "Dark Earth" zu Beginn der Scheibe, zeigen den Facettenreichtum, den die Griechen an den Tag legen. Langeweile - fehl am Platz! Bei "Black Sails" fährt man sogar viking’sche Melodien auf, bei denen Odin ganz sicher auch Gefallen daran gefunden hätte. "Seeds Of Deception" und "Shade of the Sun" halten das eingeschlagene Niveau mühelos. Mit "Clouds Gathering" kommt dann ein Instrumental, welches das Hauptthema vom darauffolgenden "The Rain" mit akustischen Klängen einführt.

Hier fahren "Aetherian" nochmals zu ganz großer Form auf. Gleich das Anfangs-Riff/Melodie brennt sich unter die Schädeldecke! Wenn ihr euch nicht sicher seit, ob das Album was für euch ist: hört diesen Song und ihr werdet der Band zu Knien liegen! Das abschließende "The Path" kommt dann leider etwas zu belanglos daher und ist der ausschlaggebende Grund, warum es noch nicht ganz zur Höchstpunktzahl reicht.

Alles in allem ist "Aetherian" mit "The Untamed Wilderness" ein herausragendes Debüt Album geglückt, welches jeder Fan von hoch melodischem und dennoch abwechslungsreichen "Death Metal" zumindest mal antesten sollte.

Eine Band, die schon auf ihrem Debut in Sachen Songwriting und Gitarrentechnik ein solch hohes Niveau aufschlägt, ist mir in den letzten Jahren selten untergekommen. Deswegen: unterstützt "Aetherian" - die Band hat es verdient ganz groß zu werden!

Tracklist:

  1. Wish Of Autumn Twilight
  2. Dark Earth
  3. As The Veil Fades
  4. Black Sails
  5. Seeds Of Deception
  6. Shade Of The Sun
  7. Clouds Gathering
  8. The Rain
  9. The Path

Weitere Informationen

  • Vö: Freitag, 24 November 2017
  • Wertung: 7 von 8 Metalhands
  • Herkunft: Griechenland
  • Label: Lifeforce Records
  • Genre: Melodic Death Metal
  • Clifhanger:

    Noch nicht als, aber schon neu, Aetherian veröffentlichten ihr neues Album, The Untamed Wilderness wieder im exzelenten Melodic Death Metal Sound.


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Christian Kammerer

Baujahr 1974, verheiratet und habe eine kleine Tochter. Vom Beruf bin ich Fachberater in einem großen deutschen Elektronikfachmarkt. Zum Metal bin ich Ende der 80-er gekommen. Meine erste Metal-LP war Kill em all von Metallica. Neben Metallica waren Overkill, Megadeth und Running Wild meine damaligen "Faves". Zum Black-, Death- & Viking-Metal habe ich Mitte/Ende der 90-er gefunden. Diese sind seitdem meine bevorzugten Genres. Schön hart, aber - sehr wichtig - immer mit Melodien versehen. Schaue aber auch gerne mal über den Tellerrand hinaus. Wir Metaller sind ja schließlich für alle Stile offen! Früher bin ich viel auf Konzerte gegangen (Die Nähe zu Straßburg - La Laiterie - machte dies immer wieder möglich). Aus beruflichen und privaten Zeitgründen ist mir das heute leider kaum noch möglich.

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