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[Festivals Bericht] M era Luna Festival 2016

M'era Luna Festival 2016 Impression M'era Luna Festival 2016 Impression © 2016 by Alexander Stock
27 Dez
2016

(AS) Schwarz - das ist die Farbe des M'era Luna Festivals. Der Flugplatz Drispenstedt, Hildesheim ist vom 13. bis 14. August auch in diesem Jahr der Schauplatz des M'era Luna Festivals. Wieder zirka 27.500 Besucher lockte das abermals ausverkaufte M'era Luna in diesem Jahr an, Gruppen wie  Oomph!, The Sisters Of Mercy, Eisbrecher oder Within Temptation sorgten auch in diesem Jahr für den Ansturm der Anhänger. Schon länger ist das Festival keine reine Angelegenheit für Gothik Fans bzw. deren Anhänger, auch die Fans von Mittelalter und NDH kommen auf ihre Kosten.

Neben der Musik wird mit Fressmeile, Gothic Fashion Town, aber auch diversen Merch-Ständen auch einiges anders geboten, was das schwarze Herz begehrt. Und bei keinem Festival sind die Besucher so unterschiedlich gekleidet wie auf dem M'era Luna, hier stehen Besucher im Metallica Tour Shirt neben einer weiß geschminkten, mittelalterlich gekleideten Frau, das alles friedlich, so wie es sein soll. Und sauber ist es auf dem Campingplatz direkt neben den Bühnen! Gespielt wird zum einen auf der großen Open-Air-Bühne, zum anderen auf einer Bühne im Hangar welche sich in einer Halle befindet.

Musikalisch setzte am ersten Tag das erste Highlight die Pop-Gothik-Rocker von Oomph!, das sehr gut gefüllte Gelände tanz nach Songs wie "Labyrinth", "Gott ist ein Popstar" oder dem Mega-Seller "Augen Auf!". Hämatom lassen sie sich nicht lumpen und heizen der Menge richtig ein, ob die Band bei diesem Festival richtig gelandet ist, darf man trotz allem bezweifeln. Um einiges ruhiger geht es auf der Main-Stage weiter, Diary Of Dreams  laden ein zum Träumen und Entspannen. Der Stil der Band ist gut zum Seele baumeln lassen, schlecht für depressive Menschen.

Und dann kommen Apocalyptica … Die vier Finnen, seit dem aktuellen Album mit gesanglicher Unterstützung von Franky Perez, geben richtig Gas. Vor 20 Jahren begannen sie, Songs von Metallica auf Cellos umzusetzen, welche viele Fans heute nicht mehr rmissen wollen. So darf natürlich auch ein Medley der Anfänge nicht fehlen. Weiter geht es mit Lacrimosa ehe es Zeit für den Headliner war …The Sisters Of Mercy. Die Kultband um Andrew Eldritch sind mit etlichen Hits im Gepäck nach Hildesheim gekommen, unter anderem wurden "More", "Dominion/Mother Russia", "Temple Of Love" in neuer Version oder abschließend "This Corrosion" geboten allerdings sprang der Funke zum Publikum nie so richtig über, zudem war die Band im Nebel fast unmöglich zu erkennen, schade.

Der Sonntag zeigte sich wettertechnisch ebenfalls wieder von der besten Seite und auch das Line-Up kann sich sehen lassen, so gaben sich am zweiten Tag unter anderem Heldmaschine, letzte Instanz, Faun, das Lord Of The Lost Ensemble, In Extremo oder abschließend Within Temptation diei Ehre. Faun begeistern auf der Main-Stage mit ihrem bunten Stil, die Pagan-Folk-Gruppe aus Gräfelfing bei München setzt einen Kontrast zum bisherigen Bühnenprogramm bringt aber das Publikum u.a. mit Walpurgisnacht auf ihre Seite.

Das Lord Of The Lost Ensemle - eine Klassik-Variante der Gothic-Formation aus Hamburg - zeigen bei ihrem 4. M'era Luna Auftritt ein eher ruhiges Programm welches trotz allem die zahlreichen Fans überzeugte. Mit Ruhe hatte das Programm von Eisbrecher nichts zu tun, von Anfang an gab es "Verückt" te Songs. Klassiker wie " Vergissmeinnicht" wurden genauso gefeiert wie "Himmel, Arsch und Zwirn" von neuen Album.

Zur Musik kam auch der Humor der Gruppe, unter anderem stand diese ca. 30 Sekunden regungslos auf der Bühne, damit auch jeder Fan mit seinem Handy ein Foto machen konnte. Musik ganz anderer Art boten die Mittelalter-Rocker von In Extremo die mit neuem Album im Gepäck (Quid Pro Quo) in Hildesheim antraten. Das komplett gefüllte Gelände feiern Hits wie "Rasend Herz", "Nur ihr allein" oder "Küss Mich" genauso wie die neuen Songs vom Schlage "Sternhagelvoll" oder den Titeltrack "Quid pro Quo".

Zum Ende gab es dann das volle Programm mit "Spielmannsfluch", "Liam" und "Moonshiner". Zum Abschluss auf der großen Bühne gastierten keine geringeren als die Niederländischen Symphonic Metaller von Within Temptation. Diese starteten dann gleich mit ihrem ersten Hit "Ice Queen" ehe danach ein gesunder Mix aus altbewährten und neuen Songs erfolgte. Highlights für alle anwesenden war der Auftritt von Tarja Turunen (ehemals Nightwish) bei gemeinsamen Song "Paradise (What About Us?)". "Covered By Roses" vom "Hydra"-Album beendete dann das diesjährige M'era Luna Festival, welches zeigte, dass es sehr wohl problemlos geht, Gothik, Elektronik, New Wave und NDH zu kombinieren.

Und da sich für nächstes Jahr bereits mit Schandmaul, Subway To Sally oder Mono Inc einige Hochkaräter angesagt haben, sollten sich Fans rechtzeitig um Karten bemühen, es lohnt sich in jedem Fall!

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