Avantasia Mastermind Tobias Sammet auf dem Rockfels Open Air 2016 Avantasia Mastermind Tobias Sammet auf dem Rockfels Open Air 2016 Livephoto © by Alexander Stock
21 Jun
2016

Gegen 21.30 Uhr am Sonnabendabend hatte das Warten endlich ein Ende, zu den Klängen von "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss startete der Auftritt vom Headliner des diesjährige  Rochfels Festival. Zum zweiten Mal nach 2015 fand dieses Festival an dem wohl schönsten Ort der Republik - die Freilichtbühne an der Loreley - statt, diesmal bereits im Juni. Kurz zur Gegend: Das obere Mittelrheintal hat eine einzigartige Kulturlandschaft hervorgebracht, welche die UNESCO 2002 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat. Entlang des Rheins gibt es zahlreiche romantische und beschauliche Orte (unter anderem St.Goar und St.Goarshausen) sowie sagenumwobene Schlösser und die größte Anzahl von Burgen auf wenigen Kilometern weltweit.

Nun aber zurück zum Hauptakt auf der Freilichtbühne, hoch über der Loreley-Figur:  Avantasia. Gestartet wird mit dem Song, mi dem  Tobias Sammet's Avantasia bereits beim dem deutschen Vorentscheid zum ESC in Schweden angetreten war: "Mystery Of A Blood Red Rose". Der Mastermind himself und seine geniale Band (bei diesem Konzert angetreten: Die Sänger Eric Martin, Michael Kiske, Bob Catley, Ronnie Atkins und Jørn Lande, die Band: Gitarre Sascha Paeth & Oliver Hartmann, Bass Andre Neygenfind, Keyboard Michael "Miro" Rodenberg, Schlagzeug Felix Bohnke und die beiden ständigen Backgroundsänger/in Amanda Somerville und Herbie Langhans) waren bei bester Laune und gut in Form, was man vom Wetter nicht behaupten konnte. Den gesamten Tag und bei allen Bands (unter anderem Eisbrecher, Unisonic, D-A-D oder J.B.O.) hielt der Himmel, teilweise war sogar Sonnenschein, erst mit Anpfiff Avantasia fing es an, leicht zu regnen. Davon ließen sich aber weder die Musiker noch die Zuschauer stören, in beiden Lagern war Top Performance angesagt.

Das Wetter wurde von Mr, Sammet mit den folgenden Worten ironisch beschrieben:

"Kaum betreten wir die Bühne, fängt es an zu schiffen".

Weiter ging es in der Show mit den Songs "Invoke The Machine" (vom "Mysterie Of Time Album") und dem aktuellem Titeltrack "Ghostlights", zudem Michael Kiske auf die Bühne gebeten wurde. In der Folge wurden Songs von allen Avantasia Alben performt  wie zum Beispiel "Avantasia", "The Great Mystery", "The Scarecrow", "Promised Land" oder "Dying For An Angel" mit Eric Martin (statt wie im Original Klaus Meine) am Mikrofon. Den epischen Abschluss der "normalen" Spielzeit bildete der 12 Minuten Kracher (vom neuen Album "Ghostlights") "Let The Storm Descent Upon You".

Nach kurzer Unterbrechung ließ es sich Tobis Sammet nicht nehmen, als erste Zugabe den größten Single Erfolg von Avantasia, der Song "Lost in Space" zu performen. Und dann folgte - wie auf der Headlinertour auch - der krönende Abschluss mit "Sign of the Cross / The Seven Angels", wo noch einmal alle Künstler die Bühne betraten und nach Leibeskräften sangen und spielten. Und dann .. war Schluss, 120 Minuten vergingen mal wieder wie im Fluge, kann es für eine Band etwas Besseres als diesen Satz geben? Wohl nicht! Es war ein super Abschluss  vor guter Kulisse (zum Schluss wohl 4,500 Zuschauer), viele hätten wohl gegen eine weitere Stunde Musik von Avantasia nichts einzuwenden gehabt!


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Alexander Stock

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