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Neue Bestätigungen für Rolling Stone Weekender 2016

  • geschrieben von  FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH
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Rolling Stone Weekender 2015 - Atmo Rolling Stone Weekender 2015 - Atmo Photo © by Pablo Heimplatz
09 Jun
2016

Die achte Ausgabe des Rolling Stone Weekender 2016 verspricht schon jetzt eine ganz besondere zu werden: Nie war das Indoor-Komfort-Festival an der Ostsee so schnell restlos ausverkauft wie dieses Mal. Auch das Line-Up hält mit Wilco, Dinosaur Jr., Tindersticks und vielen weiteren Künstlern wieder zahlreiche Hochkaräter parat. Jetzt veröffentlichen die Veranstalter 18 neue Namen. Darunter werden neben international renommierten Bands und Solokünstlern auch zwei Lesungen und das intime Wohnzimmerkonzert angekündigt.

Die amerikanische Blues-Punk-Band Boss Hog um Frontfrau Christina Martinez und Gitarrist John Spencer werden beim Rolling Stone Weekender eine ihrer berühmt-berüchtigten Live-Shows spielen. Der empfindsame Songwriter John Grant kommt mit schwermütig-verqueren Alternativ-Pop-Songs an die Ostsee und die Punk-Pioniere The Sonics aus Seattle haben rohen Garagenrock im Gepäck. Mit etwas leiseren Tönen werden die dänische Singer-/Songwriterin Agnes Obel, die vielseitige Neo-Klassik- und Pop-Interpretin Julia Holter, der niederländische Folk-Rocker Blaudzun sowie die oberbayrische Indie-Electronica-Band The Notwist das Publikum in ihren Bann zu bringen wissen. Aus Australien kommen die DMA’s an den Weissenhäuser Strand, die völlig zurecht als Reinkarnation des Brit Pop gehandelt werden. Der britische Flamenco-Folk-Gitarrist Charlie Cunningham, das Folk-Duo Tall Heights aus Boston, der amerikanische Singer-/Songwriter John Moreland sowie die britischen Folk-Newcomer Josienne Clarke & Ben Walker stehen für handgemachte Klänge und garantieren dem Publikum des Rolling Stone Weekenders gefühlvolle Konzertmomente. Mit den Noise-Rockern Suns of Thyme, dem New Yorker Post-Punk-Quartett Wall und der neuseeländischen Düster-Folkerin Aldous Harding ergänzt das Festival sein Line-Up um weitere Genre-Facetten des Rock’n’Roll. Das intime Wohnzimmerkonzert, eine der großen Besonderheiten des Festivals, wird in diesem Jahr der irische Singer-/Songwriter Gavin James spielen.

Der Bereich Lesungen erhält Zuwachs von Popliteratur-Star Benjamin von Stuckrad-Barre, der mit seiner aktuellen Romanveröffentlichung „Panikherz“ seine Lebensgeschichte im Spannungsfeld von Ruhm, Realitätsverlust und Drogensucht präsentiert. Der Journalist, Kolumnist und Popkritiker Jens Balzer liest aus seinem im Juli erscheinenden Sammelband „Pop – Ein Panorama der Gegenwart“.

Die heute bestätigten Künstler in alphabetischer Reihenfolge:

KONZERTE

Agnes Obel
Die dänische Singer/Songwriterin Agnes Obel erschafft berührende Klanglandschaften und verbindet sie mit klassischen Kompositionen. Fein gesponnene Tracks fliegen federleicht ins Publikum und tragen die Zuhörer davon in ferne Gefilde. Bereits mit sechs Jahren begann Obel, Klavier zu spielen. Ihre Mutter ist eine brillante Musikerin und ihr Vater sammelt exotische Instrumente. Zu ihren Vorbildern zählen so unterschiedliche Künstler wie PJ Harvey, Claude Debussy, Eric Satie, Nina Simone, Joni Mitchell, The Smiths und Roy Orbison. Obel errang erste Bekanntheit als klassisches Internet-Phänomen, bevor sie mit ihrem Debütalbum „Philharmonics“ in ihrer Heimat Dänemark fünffach Platin (neben Platin in Belgien und Frankreich, sowie Gold in den Niederlanden) und satte fünf Danish Music Awards einheimste. Das Nachfolgealbum „Aventine“ war ähnlich erfolgreich und bestätigte ihren Status als herausragende Musikerin. Auf der Bühne des Rolling Stone Weekenders 2016 darf sie deshalb nicht fehlen.
www.agnesobel.com

Aldous Harding
Die Neuseeländerin Aldous Harding erschafft düstere Folk-Musik. Happy Endings gibt es nicht oft bei Harding. Ihre Songs sind also nichts für Zartbesaitete. Aber ihre Zuhörer werden auch belohnt: mit großartigen ausdrucksvollen Lyrics, vorgetragen von einer der bezauberndsten, fesselndsten Stimmen. Ihre Songs sind geprägt von Gefühlen wie Angst und Traurigkeit. Aldous Harding, die jetzt in Melbourne, Australien, lebt, bezeichnet ihre Musik selbst als „gothic fairytales“. Mit der zerbrechlichen Instrumentalisierung kreiert sie einen ganz eigenen, ruhigen und stillen Stil. Die Tochter zweier Musiker schafft ergreifende Bilder in ihren Liedtexten, die sich mit elementaren Dingen des Lebens beschäftigen: Geburt, Tod, Trauer und Liebe.
www.aldousharding.com

Blaudzun
Johannes Sigmond ist Blaudzun und ist erste Wahl, wenn es um Folk aus den Niederlanden geht. Seit er sechs Jahre alt ist und entdeckt hat, dass man mit einem Kassettenrekorder seine Stimme aufzeichnen kann, schreibt er eigene Songs. Auf seinen Alben hat er seinen Sound immer weiter entwickelt, vom gitarrenbegleiteten Gesang bis hin zum großen, dramatischen Arrangement. Er arbeitet dabei mit vielen Musikern zusammen, was nur konsequent ist, ist doch der Klang auf der Bühne geprägt von der mehrköpfigen Band. Dass die Songs so gar nicht nach den Niederlanden, sondern eher nach Amerika klingen, liegt an den vielen Einflüssen: Neben Opern und spiritueller Musik ist Blaudzun mit Bob Dylan und Johnny Cash aufgewachsen. Später entdeckte er die Beatles und Nirvana, er liebt die Melancholie von Balkan-Musik, die emotionale Kapitulation in spanischen Volksliedern und den Rhythmus und die Instrumente des Irish Folk. All das zusammen im Hinterkopf und seine überragende musikalische Kreativität machen Blaudzun zu einem einzigartigen Menschen und Musiker.
blaudzun.com

Boss Hog
Die Band um Sängerin Cristina Martinez und Gitarrist Jon Spencer (beide ehemals Pussy Galore) wütet seit ihrem spektakulären, als „underground sensation“ übermittelten ersten Konzert im legendären New Yorker Club CBGBs 1989 über internationale Bühnen und scharrt Szenegrößen um sich. Gleich die erste EP nahmen sie mit Produzentenlegende Steve Albini auf. Das erste Album „Cold Hands“ war geprägt von einem krachigen Punk Blues Sound, spätestens ab der zweiten EP entwickelte sich ihre Musik vermehrt Richtung verspielt-groovigem Underground-Indierock. Und nicht nur mit ihrer Musik sorgen Boss Hog für Furore, auch für ihre freizügigen Live-Auftritte sind sie berühmt-berüchtigt! In ihrer nunmehr 27-jährigen Geschichte wechselte die Band mehrmals die Mitglieder und legte längere Pausen ein, u.a. um sich anderen Projekt wie der „John Spencer Blues Explosion“ zu widmen. Nun erscheint 16 Jahre nach der letzten Veröffentlichung Anfang Juli die neue EP „Brood Star“ und Boss Hog sind zurück auf der Bühne! Wir sind gespannt wie die Flitzebögen und überzeugt, dass sie den Rolling Stone Weekender rocken werden!
www.facebook.com/BossHogOfficial

Charlie Cunningham
Der britische Singer/Songwriter begleitete bereits die Mighty Oaks und Rodriguez auf Tour. Es war also definitiv an der Zeit, dass der Gitarrist jetzt endlich seine eigenen Shows spielt! Denn seine Songs sind ehrlich, kraftvoll und zart zugleich und ziehen das Publikum unmittelbar in ihren Bann. Zwei Jahre lebte Cunningham im spanischen Sevilla. Seine Musik ist seither stark geprägt von den landestypischen Klängen und am ehesten lässt sie sich darum wohl als Flamenco-Folk beschreiben, obwohl er das musikalische Schubladendenken gar nicht mag. Im April veröffentlichte er seine dritte EP „Heights“ und präsentiert darauf melancholische Sounds, sein rhythmisches Gitarrenspiel und sogar einige Klavierarrangements.
www.facebook.com/charliecunninghammusic/

DMA’s
Die drei Aussie-Jungs versprühen einen Indierock-Charme wie man ihn normalerweise nur aus Manchester kennt. Schon jetzt werden sie als die Oasis von Sydney gefeiert und haben ihren Plattenvertrag bereits abgestaubt, bevor sie nur einen einzigen richtigen Gig gespielt hatten. Das symphytische Trio aus den Suburbs von Sydney ist auf dem Weg nach oben. Diesen Sommer ziehen sie durch Europa und Amerika und erspielen sich bei ihren diversen Festivalshows eine stetig wachsende Fangemeinde. Im Herbst entern sie dann den Rolling Stone Weekender und wir freuen uns wahnsinnig auf die DMAs und ihre großartige Show! Allein schon bei ihrem Song „Delete“ will man sich einfach nur singend in den Armen liegen. Eines steht fest: Den DMAs sollte man einen festen Platz in seinem musikalischen Herzen einräumen. Die Jungs sind gekommen um zu bleiben!
www.dmasmusic.com

Gavin James (Wohnzimmerkonzert)
Gavin James hat bereits niemand geringeren als James Blunt auf seiner Tour begleitet und dabei mehr als überzeugt. Wer ihn dort nicht erlebt hat, erinnert sich vielleicht an seinen unglaublich eindrücklichen Auftritt beim letzten Reeperbahn Festival. 2012 hat der junge Ire für seine erste Veröffentlichung „Say Hello“ den Song of the Year-Award beim Meteor Choice Music Prize eingeheimst. Die eindringliche Stimme, das Gespür für zeitlose Melodien und vor allem seine Live-Erfahrung, die er trotz seiner jungen Jahre schon auf dem Buckel hat, machen ihn zu einem außergewöhnlichen Musiker. Nur die Songs, die Gitarre, die Falsettstimme, die konzentrierte Atmosphäre unter den Zuhörern, die gebannt dabei sind, wie Gavin James seine Lieder vorträgt – mehr braucht es hier nicht. Beim Rolling Stone Weekender spielt er in intimer Atmosphäre das Wohnzimmer-Konzert und wir können jedem nur dringend empfehlen, dabei zu sein.
www.gavinjamesmusic.com

John Grant
John Grant wuchs in Parker, Colorado auf. Im konservativ geprägten Bundesstaat ist das für einen schwulen Teenager nicht sonderlich leicht. Also widmete er sich ganz der Musik, lernte Klavier und sang im Kirchenchor. Früh gab er sich musikalischen Einflüssen verschiedener Künstler wie ABBA, Supertramp und The Carpenters hin. Seit 2008 ist John Grant als Solomusiker unterwegs und begeistert seitdem mit tiefgehenden Songs, in denen er seine sehr persönlichen Erfahrungen wie Drogenkonsum, Alkoholsucht und Depressionen verarbeitet. Seine Kreativität geht einher mit tragischen wie auch hoffnungsvollen Wendungen seiner Biografie: 2011 wurde bei John Grant HIV diagnostiziert, 2012 machte er die Krankheit öffentlich. Aktuell lebt er mit seinem Partner in Island. Seitdem blitzt zwischen seinen wolkentrüben Stücken auch mal ein verqueres Liebeslied auf. Die neue Platte „Grey Tickles, Black Pressure“ stellt seine innere Hoffnung dar. Wir freuen uns sehr, diesen besonderen Künstler beim Rolling Stone Weekender begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf einen emotionalen Auftritt.
johngrantmusic.com/

John Moreland
Der amerikanische Singer/Songwriter John Moreland stand mit 13 Jahren das erste Mal auf der Bühne. Über Rock, Punk und Hardcore wandte er sich schließlich stetig den ruhigeren Klängen zu. Trotzdem bleibt sein rockiger Ansatz nach wie vor spürbar. Moreland produziert Musik, die von seinen Wurzeln in Oklahoma beeinflusst ist – und ist dabei ungeheuer umtriebig! 2011 veröffentlichte er gleich zwei komplette Alben und dazu noch zwei EPs mit dem Kommentar: „Ich schreibe viele Songs. Und bin der Überzeugung, dass die aktuellste Musik einen Künstler am besten darstellt.“ Wir haben keine Einwände! Sein aktuelles Album „High On Tulsa Heat“ spielt mit den Extremen aus laut und leise. Der Kombination aus seiner markanten, dunklen Stimme, seiner Akustikgitarre und der melancholischen Attitüde des Verlustes entspringen fantastische Songs, die das Publikum begeistern.
www.johnmoreland.net/

Josienne Clarke & Ben Walker
Das britische Duo Josienne Clarke & Ben Walker hat 2015 als „Best Duo“ einen BBC Folk Award abgeräumt. Die Auszeichnung ist mehr als verdient, denn die beiden sind musikalisch gesehen eine sehr fruchtbare Kombi! Zufällig trafen sie sich 2009 in London und machen seitdem zusammen Musik. Dabei kombinieren sie eine exklusive Instrumentierung mit zeitlosen Geschichten von Liebe und Verlust. Die Gitarrentechniken von Ben, gepaart mit der emotional nuancierten Stimme von Josienne lassen einfach niemanden kalt. Ihr neues Album „Fire And Fortune“ heimste nur die besten Rezensionen ein. Das Duo greift darauf auf jahrhundertealte Songs zurück, personalisiert diese und erzeugt dabei etwas ganz und gar Einzigartiges.
josienneandben.co.uk/

Julia Holter
Julia Holter ist Vieles: Sängerin, Songwriter, Musikproduzentin, Komponistin, aber vor allem ist sie eine großartige Künstlerin. Ihre Musik bewegt sich zwischen Pop, Neo-Klassik, Indie-Elektronik und Folk. Ein wenig ist das sicher auch ihrer Biografie geschuldet, wuchs sie doch als Tochter eines Musikers und einer Historikerin auf. Ihre bisherigen Alben zeichnen sich durch übergeordnete Themen wie etwa die Verarbeitung eines antiken Theaterstücks von Euripides aus, die das gesamte Werk zusammenhält. „Have You In My Wilderness“ von 2015 tanzt da aus der Reihe. Holter hat sich mit ihrem neuen Album eher in Richtung Pop gewendet, allerdings auf ihre ganz eigene, unbeschreibliche Art mit Vocals irgendwo zwischen einfühlsamem Gesang und gesprochenem Wort. Ihre Musik ist und bleibt einfach etwas ganz Besonderes. Gut so!
www.juliashammasholter.com

Suns of Thyme
Genres sind nicht ihr Ding. Das Debütalbum „Fortune, Shelter, Love And Cure“ (2013) wurde mit den Attributen Krautrock, Shoegaze, Psychedelic, Indie Rock, Retro und noch sechs weiteren belegt. Das haut auch alles irgendwie hin, wird der Musik der Suns of Thyme aber trotzdem nicht gerecht. Selbiges gilt auch für die neue Platte „Cascades“. Voller Melancholie und nonchalanter Großartigkeit schraubt sich eine detailverliebte und elegische Ode an die Freigeistigkeit auf. Hier gilt es, ganz andere Schubladen aufzumachen. War das Debut bei aller Größe mit Verlaub noch ein Experimentierfeld, hört man auf „Cascades“ noch stärker den Willen zum Klang. Da ist eine Band, die genau weiß, was sie will. Jeder Ton sitzt, nichts wird dem Zufall überlassen. Suns Of Thyme geben dem häufig überstrapazierten Wörtchen „Klangteppich“ eine neue Bedeutung. Das gilt übrigens vor allem für ihre Live-Auftritte, die ähnlich scharf und pointiert sind wie die Studioaufnahmen.
sunsofthyme.de/

Tall Heights
Seit mehr als fünf Jahren sind die Tall Heights nun schon dabei, ihre Fans mit akustischen Klängen zu faszinieren. Angefangen haben Paul Whight und Tim Harrington in Boston, wo sie als Straßenmusiker aktiv waren. Mit dem Erlös finanzierten sie ihre erste EP und legte damit den Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Vorerst auf Amerikas Bühnen präsentierten sie ihren harmonischen Indiefolk und vergrößerten so stetig ihre Reichweite und Anhänger-Schar. Mit dem neuen Album „Holding On, Holding Out“, das gespickt ist mit Synthesizern, Drumloops und Keyboard, scheint der internationale Durchbruch zu gelingen. Tom Harrington zufolge fühle es sich wie eine Neugeburt an. Diese Neugeburt wollen wir auf gar keinen Fall verpassen und somit freuen wir uns sehr, sie auf dem Rolling Stone Weekender begrüßen zu dürfen.
www.tallheights.com/

The Notwist
Ob Notwist nun auf einem Jazz-, Indie- oder Elektrofestival auftreten, den Soundtrack für ein Videospiel oder einen Film liefern oder nachts im heißesten Club der Stadt performen – nirgendwo wären sie fehl am Platz! Und das nicht etwa, weil sie so beliebig wären, sondern weil sie so unglaublich facettenreich, vielschichtig, wegweisend und sound-innovativ sind. Auf jedem neuen Album scheinen sich die Oberbayern komplett auf links gekrempelt zu haben, obgleich Elektronika, haufenweise Percussion und der markante Indie-Gesang von Markus Acher stets den Kern ihrer Kompositionen bilden. Jedes Mal steht man wieder verblüfft vor der Bühne und fragt sich, in was für einen Kessel der Kreativität diese Band als Kind gefallen ist. Lassen wir uns beim Rolling Stone Weekender 2016 einmal mehr verblüffen!
notwist.com/

The Sonics
Ohne eine Band wie The Sonics hätte die Musikszene in Seattle vielleicht niemals ihre Strahlkraft entwickelt: The Sonics‘ lauter, roher und wilder Garagerock setzte sich 1965 mit dem Debütalbum „Here Are The Sonics“ selbst ein Ehrenmal – und begründete mit ihren Paradestücken „The Witch“, „Psycho“ und „Have Love, Will Travel“ mal eben die Wurzeln des Punkrock. Berühmt wurden sie auch aufgrund ihrer minimalistisch-primitive Aufnahmetechnik: Als sie ihren Erstling aufnimmt, stellt die Band lediglich ein einziges Mikrofon vor die Drums. Beim nächsten Album „Boom“ reißt man die Schallabdichtung von den Wänden des Studios, um den Sound lebendiger zu machen. Punkrock will eben alles – nur keine Perfektion! Die Band zerfiel nach kurzer Zeit aufgrund anderer Interessen. Im März 2015 erschien dann überraschend mit „This Is The Sonics“ ein neues Studioalbum und die Band treibt es wieder hinaus auf die Bühnen.
thesonicsboom.com/

Wall
Wall ist derzeit eine der meist gehyptesten Bands in New York. Obwohl sie gerade mit ihrer EP „Wall“ richtig durchstarten, bleiben die vier Jungspunde grundsympathisch auf dem Boden der Realität. Das selbsternannte Ziel von Wall ist es, Musik für Freunde zu machen. Eigentlich hatten sie auch gar nicht geplant, eine Band zu gründen. Doch als Elisabeth Skadden, Kopf der Band, nach drei Jahren in der Berliner Künstlerszene nach New York kam, ergab sich das offenbar wie von allein. Und man muss sagen: Das war auch verdammt gut so! Die Post-Punk-Band zelebriert in ihrem Songs einen im Geist der 80er Jahre gebadeten Gitarrensound, der genaue die richtige Portion Rohheit mit punkigen Rhythmen und mal wütenden, mal düster klingenden Vocals kombiniert, dass es jedem No Wave-Anhänger ganz schummerig wird vor Glück.
www.wearewall.com/

LESUNGEN

Benjamin von Stuckrad-Barre
Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt in seinem aktuelle Buch „Panikherz“ eine Lebensgeschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo Lindenberg führte. Was als Rückzug geplant war, erweist sich bald als Rückkehr ins Schreiben. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Er erinnert sich an seine Träume und Helden und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke. Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich wie im Vorbeigehen die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre.
www.stuckradbarre.de/

Jens Balzer
Von Helene Fischer bis zu Sunn O))), von den Waldschraten des Neo-Folk bis zum queeren Pop von Antony, vom Männlichkeitskult des Hip-Hop bis zum Minimal-Technorausch im Berghain: Popmusik ist die wichtigste Kunstform der Gegenwart! Und Jens Balzer liefert die Diagnose dieser Musik, die das rasende Tempo der digitalisierten Kultur spiegelt, das Glück und die Qual endloser Möglichkeiten, die Sehnsucht nach Ruhe ebenso wie den Wunsch, dem Leben erst richtig Fahrt zu geben. Jeder Künstler erschafft sich seine eigene Welt zwischen Sound und Performance, sanften Klängen und schrillem Trash, Minimalismus und Größenwahn. Doch wie finden wir uns in dieser Vielfalt künstlerischer Welten zurecht? Was unterscheidet guten von schlechtem Pop? Und was verrät er uns über die Zeit, in der wir leben? Balzer ist stets ganz nah dran, ob als Konzertbesucher, tanzend im Club oder in der Begegnung mit Künstlern und Bands. In diesem Buch skizziert er Strömungen, Charaktere, Trends und Konstellationen der letzten zehn Jahre und lässt so ein energiegeladenes Panorama des aktuellen Pop entstehen.
www.rowohlt.de/autor/jens-balzer.html

Alle bisher bestätigten Künstler im Überblick:
WILCO | DINOSAUR JR. | TINDERSTICKS | BOSS HOG | FUNNY VAN DANNEN | JOHN GRANT | LUSH | THE SONICS | AGNES OBEL | THE NOTWIST | KULA SHAKER | NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEATS | JULIA HOLTER | OKKERVIL RIVER | SCHNIPO SCHRANKE | BLAUDZUN | DIE NERVEN | DMA‘S | CHARLIE CUNNINGHAM | TALL HEIGHTS | JOHN MORELAND | JOSIENNE CLARKE & BEN WALKER | SUNS OF THYME | WALL | ALDOUS HARDING | GAVIN JAMES

Der Rolling Stone Weekender findet am 04. und 05. November statt und ist bereits seit Anfang Mai ausverkauft! Mögliche Restkontingente für das Festival sind ausschließlich telefonisch buchbar unter der Hotline 01806-853 953 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf). Alle Infos zum Rolling Stone Weekender 2016 gibt es auf www.rollingstone-weekender.de.

Der Rolling Stone Weekender ist eine Gemeinschaftsproduktion von FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH und dem Rolling Stone Magazin.

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