[Neu im Metal Radio Programm] Chemia - Let Me

Chemia - Let Me Artwork Chemia - Let Me Artwork
26 Dez
2015
Falls es tatsächlich einen Schlüssel gibt, wie man eine junge, hungrige und überaus entschlossene Rockband weltweit bekannt macht, dann hat Wojtek Balczun ihn gefunden. Der Gitarrist und Hauptsongschreiber der polnischen Formation Chemia verlässt sich nicht einfach nur auf das offenkundig riesengroße Potential seiner Band und auf die bereits 2013 mit dem Debütalbum The One Inside losgetretene Euphorie-Welle. Systematisch und mit geschickter Hand führt Balczun die Gruppe zielsicher zur zweiten Etappe einer allen Voraussagen nach vielversprechenden Karriere.

Sein Credo lautet: Diese Band hat internationales Format, also muss man sie dementsprechend global aufstellen. Mit dem zweiten Album Let Me gelingt ihm dies: Die zwölf Songs sind allesamt modern, packend und dynamisch, und mit Produzent Mike Fraser (AC/DC, Aerosmith, Metallica) haben sich Chemia die bestmögliche Hilfe zur Seite geholt. Das Resultat ist eindrucksvoll und rockt von der ersten Note des Openers 'Fun Gun' bis zum Schlussakkord des finalen 'Send Me The Raven'. Wer jetzt noch skeptisch ist muss einfach nur die Scheibe auf sich wirken lassen. Satisfaction guaranteed!

Dass eine junge und vergleichsweise unbekannte Band an einen Produktionsgiganten wie Mike Fraser gerät, klingt fast wie ein Märchen, erklärt sich aber mit der ungeheuren Außenwirkung, die Chemia bei allen hinterlässt, die diese Band erlebt haben, in welcher Form auch immer. Die Gruppe spielte mit Legenden wie Deep Purple, Guns N'Roses, Billy Talent, Red Hot Chilli Peppers, HIM oder 3 Doors Down. Und konnte überzeugen. Sie war bei namhaften Festivals wie Woodstock Poland, Legends Of Rock oder Art-Football Moscow zu Gast. Auch hier überzeugte sie. Chemia platzierten Singles aus ihrem Debütalbum bei polnischen Radiostationen. Und überzeugten damit.

Und sie erklärten ihrem kanadischen Freund und Mentor Marc LaFrance (Scorpions, Mötley Crüe, The Cult) das Konzept und die Idee ihres neuen Albums Let Me. Und überzeugten abermals. Diesmal sogar Mike Fraser, der von LaFrance ins Spiel gebracht wurde und von den neuen Songs dermaßen überzeugt war, dass er drei Wochen lang im 'Custom 34 Studio' im polnischen Gda?sk residierte, um dort mit Chemia an Let Me zu arbeiten. Den letzten Feinschliff nahm Fraser dann in Vancouver in den 'Armoury Studios' beim Endmix vor, gemastert wurde die Scheibe in den 'Gateway Mastering Studios', Portland, USA.

"Das Ziel war, mit Let Me das wahre Gesicht von Chemia zu zeigen", erklärt Balczun. "Wir waren uns mit Mike Fraser einig, dass die Scheibe klanglich an den Sound unserer Live- Shows angelehnt sein soll. Deswegen gibt es auf Let Me keinerlei Kompromisse oder Zugeständnisse an Popmusik."

Bewusst entschied sich die Band gegen typische Balladen. Und auch die auf dem Erstwerk noch stärker vertretenen Keyboards wurden rigoros zurückgefahren. Balczun: "Mike Fraser ist der absolute Experte für großartige Gitarrensounds. Deswegen rockt Let Me von Anfang bis Ende." Wer nun befürchtet, dass die Chemia-Songs ihre Eingängigkeit zu Lasten größerer Härte verloren haben, kann beruhigt sein: Jedes der zwölf Stücke ist ein kleiner Ohrwurm.

"Möglicherweise hat man beim allerersten Hören den Eindruck, dass Let Me weniger kommerziell ausgefallen ist, aber man muss die Stücke einfach nur zwei, drei Mal hören und entdeckt sofort deren große Eingängigkeit."

Balczun spricht von Nummern wie 'Fun Gun' mit seinem treibenden Beat, der zeitgemäßen Gitarrenarbeit und einem Text über einen jungen Psychopathen sowie dessen destruktive Gedanken. Oder vom pulsierenden Uptempo-Rocker 'The Luck', auf dem der kanadische Drummer Brent Fitz (Slash, Alice Cooper) als Gast zu hören. Unbedingt erwähnt werden sollten auch das hymnische 'Grey' und 'Done' mit seinem augenzwinkernden Querverweis an AC/DC. Oder 'Don't Kill The Winner', bei dem Chemia beweisen, dass auch staubtrockener Stoner Rock für sie kein fremdes Terrain darstellt.

Die Hausaufgaben sind also gemacht, jetzt gilt es, das imposante Resultat in die weite Welt hinauszutragen. Denn auf der Bühne liegt eine der größten Stärken von Chemia.

"Es ist immer das gleiche: Egal wo und mit wem wir auftreten, stets sind die Reaktionen überwältigend. Allein die Tour mit Skindred durch England hat uns dermaßen viele neue Fans beschert, dass feststeht: Wir müssen so oft spielen wie irgend möglich. Einerseits bekommt man dadurch die direkteste Reaktion auf die eigenen Songs, außerdem helfen Konzerte immer dabei, neue Kontakte zu knüpfen und wichtige Leute kennenzulernen. Wir wissen, dass es ein langer Weg ist, um Chemia zu einem weltweiten Phänomen zu machen, aber wir sind fest entschlossen, ihn zu gehen."

Weitere Informationen

  • VÖ: Freitag, 28 August 2015
  • Herkunft: Polen
  • Genre: Rock
  • Label: Rodeostar Records
  • Trackliste:

    01. Fun Gun
    02. She
    03. The Luck (Feat. Brent Fitz)
    04. Let Me
    05. I Love You So Much
    06. Grey
    07. The Shadow
    08. Done
    09. Don't Kill The Winner
    10. We Toxic
    11. Gotta Love Me
    12. Send Me The Ravens

  • Line Up:

    Luke Drapala (Vocals)
    Wojtek Balczun (Guitar)
    Maciek Maka (Guitar)
    Chris Jaworski (Bass)
    Adam Kram (Drums)


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