[Neu im Metal Radio] Black Star Riders - The Killer Instinct

Black Star Riders - The Killer Instinct Artwork Black Star Riders - The Killer Instinct Artwork
05 Dez
2015

Black Star Riders sitzen wieder fest im Sattel. Am 23 .Februar 2015 erscheint ihr Zweitwerk, "The Killer Instinct", via Nuclear Blast. Produziert von Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Rush, Mastodon, Alice In Chains), ist "The Killer Instinct" ein Hard Rock Album im klassischen Sinne. Und wie Gitarrist Scott Gorham sagt:

"Wir sind total überzeugt von dem Album. Es ist ein weiterer Schritt in der Evolution der Black Star Riders."

2012 gründeten die ehemaligen Thin Lizzy- Mitglieder Scott Gorham (Gitarre) Ricky Warwick (Gesang), Damon Johnson (Gitarre) und Marco Mendoza (Bass) gemeinsam mit Schlagzeuger Jimmy DeGrasso (ex-Magadeth und Alice Cooper) Black Star Riders. Das Debut, "All Hell Breaks Loose" erschien 2013 und wurde von Fachmagazinen wie Classic Rock, Metal Hammer und Kerrang! In den höchsten Tönen gelobt.

Mit "The Killer Instinct" gehen Black Star Riders noch einen Schritt weiter. "Mit diesem Album haben wir die nächste Stufe erreicht," so Ricky Warwick. "Dieses Album ist wirklich die Definition der Black Star Riders." Damon Johnson stimmt zu.

"Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt, in dieser Band zu sein," sagt er. "Eine richtig ehrliche, rotzige Rock'n'Roll Band. Und ich finde das Album wirklich grandios - ein großer Schritt für uns."

"The Killer Instinct" zeigt, dass Black Star Riders gereift sind, was sich, laut Warwick auch in der Art zeigt, wie sie an die neue Kreation herangegangen sind.

"Als wir angefangen haben "All Hell Breaks Loose" zu schreiben, waren wir nicht sicher, ob es ein Thin Lizzy-Album werden würde," so Warwick.

"Diesen Druck hatten wir diesmal nicht, denn wir wussten, dass wir für Black Star Riders komponieren. Wir hatten dadurch ganz andere kreative Möglichkeiten und für uns öffneten sich neue Türen."

Thin Lizzy stecken ganz klar im Erbgut der Black Star Riders. Das lässt sich nicht leugnen, besonders für Scott Gorham nicht. Als Thin Lizzy mit ihrem legendären Frontmann Phil Lynott in den 1970er berühmt wurden, war es Gorham - zusammen mit Brian Robertson und Gary Moore - der auf Longplayern wie "Jailbreak", "Bad Reputation", "Black Rose" und "Live And Dangerous" das Markenzeichen der Band, die Twin-Guitars definierte. Ein Teil dieses Sounds lebt durch die Black Star Riders - und die Zusammenarbeit von Gorham und Damon Johnson - weiter. "Dieses mystische, legendäre Twin-Guitars Ding," wie Johnson es nennt. Aber wie Warwick sagt:

"Wir wissen, wer wir sind. Wir wollen uns weiter entwickeln und unseren eigenen Weg, unseren eigenen Sound finden. Es ist wichtig den Geist und die Seele von Thin Lizzy zu erhalten. Mit Scott in der Band, werden wir das immer um uns haben. Aber wir haben schon viele Shows als Black Star Riders gespielt, was uns sehr geholfen hat, unsere Identität zu festigen."

Gorham fast sich kurz:

"Black Star Riders ist eine eigenständige Sache. Wir bringen unsere Stärken ein und schreiben einfach, was wir schreiben, ohne dabei über die Vergangenheit nachzudenken."

Laut Gorham ist Nick Raskulinecz die Hauptfigur hinter der Entstehung des neuen Werks. "Nick hat so viele fantastische Ideen - er ist zum sechsten Mitglied geworden." Zudem habe sich der neue Bassist Robbie Crane als Nachfolger von Marco Mendoza ganz unbemerkt in das Gefüge eingepasst.

"Robbie hat uns von Anfang an überzeugt." Und mit diesem starken Team was das Ziel der Black Star Riders ganz einfach. "Wir wollten, dass diese Platte besser wird, als die erste," sagt Gorham. "Und das ist sie, daran gibt es keinen Zweifel."

"The Killer Instinct" wurde in Nashville, Tennessee im Rock Falcon Studio, das Nick Raskulinecz gehört, aufgenommen. Alle Songs waren nach nur 21 Tagen fertig im Kasten, was sich im Vergleich zu den 12 Tagen von "All Hell Breaks Loose" als spürbarer Zeitvorteil erwies.  

"Diesmal aber," so erklärt Gorham, "konnten wir die Tracks aufnehmen, uns zurücklehnen, darüber nachdenken und noch an Erweiterungen arbeiten, die wir dann noch ergänzten."

Das Resultat spricht für sich selbst. "Dieses Album," so Gorham, "hat mehr Tiefgang." Damon Johnson stimmt zu.

"Wir hatten mehr Zeit und hatten viel Spaß bei den Aufnahmen, was man auch hören kann. Es ist nicht nur der Groove in der Musik, es ist der Groove beim Schreiben und gemeinsamen Spielen als Band."

Johnson und Warwick sind die Hauptkomponisten der Black Star Riders und dies schon seit Tag eins.

"Beim Schreiben machen Ricky und ich das meiste," sagt er. "Aber Scott ist das Grundgerüst der Band. Ohne Scott Gorham geht gar nichts."

Johnson nennt 'Soldierstown' als Beispiel für eines der "Monster Riffs", die Gorham zum Gesamtwerk beisteuert.

"Die Tragweite ist grandios," sagt er. "Es hat das gleiche Feeling des klassischen Thin Lizzy Songs - 'Black Rose and 'Emerald'."

'Soldierstown' ist zudem ein Beispiel der Tiefe, die Ricky Warwick in seine Texte für Black Star Riders bringt. Terrorismus als Thema ist für den Nordirischen Sänger als Gegenstand auch von großer persönlicher Bedeutung. Warwick sagt:

"Das Szenario bei 'Soldierstown' ist so tatsächlich immer wieder im Laufe der Geschichte passiert und geschiet auch heute noch. Terroristen verlangen an der Haustür ‚Gib uns deinen stärksten Sohn, er muss mit uns kommen und kämpfen.‘ Es gibt diesen Ausdruck: Einen Finger verlieren, um die Hand zu retten."

Auch andere Tracks erzählen laut Warwick Geschichten, so wie 'Charlie I Gotta Go', der sich auf Charles Manson bezieht. Viele Texte sind direkt aus dem Leben gegriffen. "Ich bin diesmal persönlicher geworden," sagt er. Diese textliche Komponente kommt besonders gut in 'Finest Hour' zum Tragen, der bereits jetzt zum Black Star Riders-Klassiker avancierte. "Es geht um meine erste Freundin," so Warwick.

 "Wir waren 16, lebten in Glasgow, liebten die Musik und besuchten Gigs im Barrowlands. Mit diesem Song möchte ich ihr sagen, dass wir damals eine gute Zeit hatten, an die sie sich hoffentlich erinnert und dass es ihr gut geht."

Für Warwick, steckt der Reiz von 'Finest Hour' in seiner Einfachheit. "Es gibt nur drei Akkorde," sagt er. "Die besten Stücke sind so." Die emotionale Qualität, die hier zu finden ist, spiegelt sich auch in dem, für Johnson ungewöhnlichsten aller Tracks, 'Blindsided' wider.

"Ein echtes Epos" so Johnson, "mit einem epischen Text und Riff von Ricky Warwick. Mich berührt das so sehr, wie Pink Floyd's ‘Wish You Were Here' oder ‘Tuesday's Gone' von Lynyrd Synyrd. Ein echt klassisches Statement."

Tatsächlich ist das ganze Album ein Statement. Mehr als alles andere macht "The Killer Instinct" klar, dass Black Star Riders eine eigenständige Classic Rock Band sind.

"Wir sind echt weit gekommen in zwei Jahren," sagt Gorham. "Und das wissen wir zu schätzen. Ich würde den Jungs mein Leben anvertrauen. Wir sind wie Brüder und das ist eine wichtige Sache für die Band. Wir passen einfach zusammen und vertrauen einander."

Mit "The Killer Instinct" sind Black Star Riders einfach angekommen.

"Diese Truppe ist wirklich besonders," sagt Gorham. "Sie hat das Potential, sich immer weiter zu entwickeln. Wir haben eine großartige Platte gemacht und ich denke, dass da noch mehr kommen wird."

 

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