[Rockavaria 2016] Mando Diao im Münchner Olympiastadion

Mando Diao auf dem Rockavaria 2016 Mando Diao auf dem Rockavaria 2016 Livephoto © by Alexander Stock
05 Jul
2016

Das aus Schweden nicht nur gutes Eishockey, Ikea und Elche kommen, wissen die Musik Fans - insbesondere die Anhänger der etwas härteren Richtung - nur zu genau. Kommen doch aus dem Rock oder Metalbereich Bands wie Europe, Pain, Hammerfall, Amon Amarth, In Flames oder Sabaton, also wirkliche Schwergewichte in diesen Bereichen (Bands wie Abba oder Roxette wollen wir in keinem Fall unterschlagen).

Eine sehr wichtige Band der letzten knapp 17 Jahre fehlt noch in der Liste: Mando Diao! Gegründet 1999 in der schwedischen Stadt  Borlänge, feiern seit 2005 weltweit Erfolge, den in Deutschland größten im Jahre 2009 mit dem Album "Give Me Fire!" inklusive der Single-Smasher "Dance With Somebody" und "Glorya". Im Jahre 2014 brachte das Quartett das Album "Ælita" mit dem Single-Hit "Black Saturday" heraus, welches Gerüst ihres Auftrittes beim diesjährigen Rockavaria im Münchener Olympiastadion sein sollte, dachten zumindest alle.

Dieses stellte sich als komplett falsch heraus, nicht ein einziger Song schaffte es auf die Setlist der Schweden. Begonnen wurde kurz vor 19 Uhr mit "White Wall" vom 2004rer Album "Hurricane Bar", gefolgt von "Sweet Ride" und "Lady". In der Mitte des Auftrittes stellen sich die Männer um Sänger Björn Dixgård und Mastermind Daniel Haglund dann ganz nach vorne auf die Bühne und spielten einige Songs in akustischer Version, darunter "You Got Nothing On Me" und "Amsterdam".

So richtig in Stimmung geriet das Publikum aber erst im letzten Drittel des Auftrittes, das lag zum einen daran, dass Mando Diao zwischen den Altrocker von Sodom und Gotthard und dem Uraltrocker Iggy Pop platziert wurden (und entsprechend viele Metalheads im Stadion anwesend waren), zum anderen, dass - endlich - auch die großen Hits der Band wie "Down in the Past", "Gloria" oder "Dance With Somebody" gespielt wurden. Als Schmankerl für die weiblichen Fans entblößte Björn Dixgård dann noch seinen Oberkörper und nahm ein Bad in der Menge. Leider vergaß die Band den aktuellen Hit "Black Saturday" zu spielen, auf den viele im Rund gewartet hatten.

Fazit:
Die schwedischen Rocker legten vor einer Bühnendeko aus silbernem Geschenkpapier eine routinierte Performance ohne größere Höhepunkte hin.

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