[Festival Bericht] Rockharz OpenAir 2017

  • geschrieben von  Maxime Stock
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Rockharz Flyerkopf Rockharz Flyerkopf © 2017 by Rockharz Open Air
09 Aug
2017

Was einst in Osterode, im Westharz, mit zwischenzeitlich nicht einmal tausend Besuchern als "Rock gegen Rechts" begann (im Jahre 1994), hat sich zu einer wahren Institution entwickelt. Bereits zum vierten Mal in Folge hissten die Veranstalter des Rockharz Festivals am Flugplatz Ballenstedt die Flagge "sold out".

"Dafür Verantwortlich waren natürlich Bands wie In Extremo, Udo Dirkschneider oder Iced Earth, aber auch dieser ganz bestimmte Flair, in Fankreisen wird das Rockharz auch als Klein Wacken" bezeichnet, nur wesentlich … aufgeräumter. Und es treffen sich in Ballenstedt wirklich Metal und Rockfans, hier wird Musik mit Gitarre zelebriert, des Weiteren achten die Veranstalter darauf, dass das Festival "für die Fans" und nicht für den Kommerz gemacht wird, Festivals wie Rock am Ring haben auch ihre Fans, aber einen anderen Charme wie das Event hier im Ostharz. Das Festival soll vor allem Spaß machen und nicht in Gigantomanie ausarten. Die Leute sollen sich bei uns wohlfühlen, wir wollen die familiäre Stimmung nicht durch Größe kaputt machen. Uns geht es um Besucherzufriedenheit. Kurze Wege, viele sanitäre Einrichtungen, eine große Auswahl bei der Verpflegung und natürlich eine gewisse Breite bei den Bands - die Leute sollen sich bei uns einfach wohlfühlen. Urlaub zwischendurch, sozusagen", erklärt Jens Martin Baumgartner, einer der Macher des Festivals.

Und dieses geling - Jahr für Jahr. In diesem Jahr waren es dann insgesamt 55 Bands (neuer Rekord), die dem Ruf der Veranstalter folgten, 15.000 Zuschauer feierten vier Tage lang ein friedliches Festival, welches am Mittwoch den 05. Juli mit Bands wie Kryptos, Bloodbound, Serious Black und Stahlmann begann, setzte sich am Abend vor bereits guter Kulisse mit den im Jahr 1996 in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, gegründeten Orden Ogan fort. Die Mannen um Sänger Sebastian "Seeb" Levermann spielten eine Stunde lang einen Mix aus bekannten ("We Are Pirates", "Here at the End of the World" oder "F.E.V.E.R.") und Songs vom neuen Album "Gunmen" (das überragende "Fields of Sorrow" und den Titeltrack "Gunmen"). Abgeschlossen wurde der vom Publikum gefeierte Auftritt mit dem Klassiker schlechthin "The Things We Believe In".

Danach war es dann Zeit für eine Legende, Udo Dirkschneider & Band gab sich die Ehre und gab in der ihm bekannten Art und Weise Gas. Die Fans bekamen 90 Minuten lang einen Accept Klassiker nach dem Anderen serviert, gebangt wurde durchgehend zu Songs wie "Starlight", "Midnight Mover", "Up to the Limit" oder vor allem zu "Princess of the Dawn". Den Gassenhauer schlechthin gab es dann kurz vor Ende, "Balls to the Wall" wurde tausendfach mit angestimmt ehe Mr. Dirkschneider die Fans mit "Burning" in die Nacht verabschiedete.

Der Donnerstag, Festivaltag Nummer zwei, begann mit viel Sonnenschein und einer langen Schlange vor den Duschen. Hier muss man dem Veranstalter ein großes Kompliment machen, die sanitären Anlagen sind hier wirklich klasse, man zahlt einen kleinen Obolus, hat dafür dann aber reelle Duschmöglichkeiten. Musiktechnisch begann der Tag um kurz vor zwölf Uhr mit Infected Rain, einer moldawische Nu-Metal-Band, die 2008 gegründet wurde.

Es folgen  Apron, The New Black, Nachblut, Wolfheart und die schwedischen "Sabaton" Nachfolger von Civil War. Bei Civil War ist zu erwähnen, dass sie seit erst ganz kurzer Zeit mit einem neuen Sänger unterwegs sind, Kelly Sundown hält aktuell das Mikro in der Hand. Ebenfalls auffällig ist, das Civil War ohne Bassisten auf der Bühne stehen, was dem Auftritt aber nicht schadet. Gute Stimmung bei Songs wie "A Tale That Never Should Be Told ", "Deliverance" oder "I Will Rule the Universe" war garantiert.

Es folgten Mantar und dann …. einer der Dauerbrenner im Bereich Metal: Rage. Die im Jahr 2016 neuformierte Band um Gründer Peter "Peavy" Wagner (dazu der Gitarrenhexer Marcos Rodriguez und Schlagzeuger (und zusätzlich Sänger bei der Gruppe Tri State Corner) Vassilios "Lucky" Maniatopoulos begeisterten im Ostharz die Massen, wirkten extrem harmonisch und gut gelaunt, es macht allen Spaß, Band und Publikum. Was aber auch keinen so wirklich verwundert bei Songs wie "Don't Fear The Winter", "Straight to Hell", "My Way" oder "Blackened Karma" vom frisch erscheinendem Album "Seasons of the Black". Abgeschlossen wurde mit dem tollen "Medley" "Higher Than the Sky / Holy Diver /Higher Than the Sky", mittig mit einer Hommage an Ronnie James Dio, welcher in diesen Tagen 75 Jahre alt geworden wäre.

Es folgten nach diesem Highlight weitere mit den Auftritten von den Death Angel, Haggard aus Süddeutschland, den Italienern Lacuna Coil, Kadavar aus Berlin um dann mit den Schweden von Arch Enemy den Sonnenuntergang zu erleben. Die Band um Alissa White-Gluz (seit 2014 Sängerin, stammend aus Kanada) zelebrierten eine fulminante & powergeladene Show und feuerte in sechzig Minuten all ihre Klassiker auf das volle Gelände, die Bühnenshow kam zum ersten Mal an diesem Tage voll zu Geltung, Arch Enemy sparte nicht mit Feuersalven und anderen optischen Highlights.

Um 22:45 Uhr war es dann an der Zeit für den Headliner des heutigen Tages, den Mittelalterrockern von In Extremo. Das die Band aus Berlin Live zu dem Besten gehört, was das Genre zu bieten hat, bewiesen die Mannen um die Gründungsmitglieder Das Letzte Einhorn (Michael Robert Rhein), Flex Der Biegsame (Marco Ernst-Felix Zorzytzky) und Dr. Pymonte (André Strugala) zum wiederholtem Male auf dem Gelände in Ballenstedt. Aber - wenn man ehrlich ist - gibt es nur gute und sehr gute Konzerte von In Extremo, zweitgenanntes war an diesem Donnerstagabend der Fall, "Das Letzte Einhorn" zeigte sich gut gelaunt und bestens bei Stimme, die Band komplett harmonisch und mit Spaß an den Instrumenten. Und das Publikum? Ging mit wie eh und jäh, was bei Klassikern wie "Zigeunerskat", "Nur ihr allein", "Rasend Herz", "Küss mich" oder "Sängerkrieg" aber wenig verwunderlich war.

Aber auch die Songs vom neuen Album ("Quid pro Quo") wurden bereits gesellig mitgesungen, allen voran "Sternhagelvoll",  welches als vorletztes an der Reihe war. Vor diesem Schunkellied explodierte die Stimmung regelrecht, es wurde DER Klassiker schlechthin präsentiert: Spielmannsfluch.

In den Abend wurden die Massen mit "Moonshiner" vom aktuellen Album entlassen, wer wollte, konnte sich aber noch mal auf Irish Folk Rock von Fiddler’s Green freuen, einer Band, die tatsächlich nicht aus Irland oder Schottland, sonder aus dem beschaulichen Erlangen in Mittelfranken kommen. Einen Unterschied konnte man trotz der geographischen Unterschiede aber nicht feststellen, wer Musik von The Pogues liebt, ist/war bei Fiddler’s Green absolut richtig aufgehoben, so endete dann für viele erst gegen 1 Uhr Nachts der musikalische Tag.


Freitag, das Wetter ist entgegen den Ankündigungen (Unwetterwarnung) immer noch toll, der Campingplatz mittlerweile komplett gefüllt. An diesem dritten und vorletzten Tag des Festivals beginnen gegen 11:20 Uhr die Italiener von Vlad In Tears gefolgt von Kambrium aus Helmstedt, den Melodic Death Metallern Cypecore, Ewigheim aus Thüringen, den Dark Rockern von Unzucht, der "Neue Deutsche Härte Band" aus Berlin Ost-Front, Varg aus Coburg gefolgt von den Hamburgern von Lord Of The Lost. Im Gegensatz zum letztjährigen Auftritt mit Orchester beim M‘era Luna Festival, lassen die Mannen um Sänger Chris "The Lord" Harms in Ballenstedt wieder die Gitarren sprechen, Dark Rock/Metal at it’s best, und das alles mit weißen Gesichtern.

Nach diesem überzeugenden Auftritt war es Zeit für die Symphonic Rocker von Beyond The Black. Eine gut aufgelegte Jennifer Haben hatte im Prinzip gleich von Beginn an die Menge im Griff, "Lost in Forever" war dafür der perfekte Startschuss. Man merkt bei diesem Auftritt, dass Jennifer und ihre - nun nicht mehr ganz so neuen - Mitstreitern sich mittlerweile richtig gut ergänzen und harmonieren. Allen voran Chris Hermsdörfer gibt bei den Growlparts und auch sonst richtig Gas. Mit einem tollen Doppelpack, bestehend aus "In the Shadows" und "Running to the Edge" endet dann nach nur 45 Minuten ein überzeugender Auftritt.

Einige Gänge härter ging es dann bei den Schweden von Pain zu, Industrial Metal vom allerfeinsten wird von Peter Tägtgren und Kollegen präsentiert. Gekleidet wie Jesus ließ er Hit um Hit auf seine Gefolgschaft los, einleitend von Billy Idols "Rebell Yell" folgten Songs vom Schlage "End of the Line", "The Great Pretender", "Dirty Woman" oder dem umjubelten Smasher "Same Old Song".

Und dass das Rockharz Festival nicht eintönig ist, bewies danach Mono Inc., weit melodischer, weit softer als Pain, aber nicht minder mitreißend. Mit relativ frischem neuen Album ("Together Till the End" aus Januar 2017) im Gepäck servierte uns Martin Engler und Kollegen/in Dark Rock erster Güte, Songs vom Schlage "This Is the Day", "Gothic Queen" oder dem Gary Moore Cover "After The War" verzückten Mono Inc. die Fans. Getoppt wurden diese allerdings von der ersten Single des neuen Silberling, dem Übersong "Children of the Dark", welcher dann auch so um die 10 Minuten andauerte, Publikums-Gesang inklusive.

Nach diesem tollen Auftritt war es Zeit, Metaller aus Übersee zu begrüßen, der Dauerbrenner im Ost-Harz Iced Earth gaben sich mal wieder die Ehre. Die US-amerikanische Metal-Band um Gitarrero Jon Schaffer startete mit "Great Heathen Army" ein fulminantes Metal-Feuerwerk, die Bühne war eher dunkel gehalten, jedoch optisch gut in Scene gesetzt. Nach leider nur einer Stunde endete das Set mit dem sehr melodischen, nachdenklich traurigen "Watching Over Me".

Nach diesem doch ungewohnt ruhigen Ende sorgten dann Heaven Shall Burn dafür, dass die Menge wie der in Wallung kommt, und dieses brachial. Das Quintett aus Saalfeld/Saale (Thüringen) vereint 70 Minuten lang Hardcore-Elemente mit extremem Death Metal, Thrash Metal und teils melodischen Hooklines, sodass für alle Anwesenden im Prinzip keine Zeit zum durchatmen bleibt. Songs wie "The Loss of Fury", "The Weapon They Fear" oder "Awoken" werden durch doch sehr sinnige Kommentare des Sängers Marcus Bischoff unterbrochen, man merkt der Gruppe an, dass sie sich wohl und heimisch fühlen. Beendet wird das Spektakel mit "Counterweight" und dem Edge of Sanity Cover "Black Tears".

Wer noch konnte und wollte, erfreute sich am Nachtprogramm, welches an diesem Tag durch die Österreicher Belphegor und Mr. Hurley & Die Pulveraffen, einer Folk-Rock-Band aus Osnabrück bestritten wurde.


Sonnabend, vierter und letzter Tag des Festivals, es ist immer noch warm, immer noch trocken, Petrus hatte es in diesem Jahr gut mit den Besuchern gemeint. Und auch am letzten Tag erwarteten viele Bands die Zuschauer ab 11:20, als da wären: Dawn Of Disease aus Osnabrück, den Death-Metallern von Deserted Fear, Dew Scented aus Braunschweig, Tank aus England, den Isländern von The Vintage Caravan, Mr. Irish Bastard, einer eine deutsche Irish-Folk-Punk-Band aus Münster, den Punk-Rockern Serum 114 aus Frankfurt/Main, den Holländern von Asphyx und dann den Dark Rockern von Moonspell. Die Portugiesen sind seit einigen Jahren mit Ihren Alben Stammgast in den Deutschen TOP100 Album Charts und konnten beim RockHarz 2017 die Leute begeistern, Songs wie "Awake!", "Mephisto", "Vampiria" (wo Sänger Fernando Ribeiro mit Umhang die Bühne erklomm) oder "Full Moon Madness" taten ihr übriges dazu. Leider fehlte in dem doch recht kurzen 45-Minuten-Set der Übersongs des letzten Albums "Medusalem" den nicht wenige Fans hätten hören wollen.

Weiter ging es mit den Melodic-Death-Metallern von Insomnium und den Dinos von Grave Digger. Und das eine Band auch im 37 Jahr ihres Bestehens immer noch Spaß auf der Bühne verkörpern kann, konnte man an den beiden "Rampensäuen", Sänger Chris Boltendahl und Gitarrist Axel "Ironfinger" Ritt sehen, letztgenannten mit einem imposanten Oberkörper, bedeckt lediglich durch eine Lederweste. Das Set war - wie immer - amtlich, unter anderem mit "Healed By Metal", "Excalibur" und "Heavy Metal Breakdown".

Gallery Insomnium:

Gallery Grave Digger:

Danach ließen einem Korpiklaani aus Finnland und Dark Tranquillity aus Schweden nicht wirklich Zeit zum Luft holen, erst bei Eluveitie, einer Gruppe aus der Schweiz, welche melodischen Folk Metal spielen, wurde es wieder in Phasen ruhiger, rockig keltische Klänge suchten sich ihren Weg ins Ohr der Anwesenden. Und danach wurde es dunkler und Zeit, für den absoluten Headliner des Festivals: Blind Guardian!

War es in den vorherigen Tagen schon gut gefüllt, platzte das Gelände bei den Mannen um Sänger und Ikone Hansi Kürsch aus allen Nähten …. Bereits am Nachmittag gab es ein Autokorso in Richtung Flugplatz, auf Nachfrage entgegneten viele … warum? Na … Blind Guardian .. brauchste noch mehr Gründe?

Nein, eigentlich nicht, denn was die im Jahre 1984 in Krefeld gegründete Metalband an diesem Sonnabendabend ablieferte war wieder aller erste Güteklasse. Vorher bedankte sich das komplette Veranstaltungsteam unter großem Jubel bei den Fans für ihr Kommen und gab bereits einen Ausblick auf das kommende Jahr. Dann war es Zeit für den Hauptact … Gleich am Anfang spielten sie ihr Mega-Album "Imaginations from the Other Side" aus dem Jahre 1995 komplett an einem Stück, beginnend mit den Titeltrack, endend mit "And the Story Ends", um danach noch ein kurzes Best-Of mit den Songs "Mirror Mirror", natürlich "The Bard's Song - In the Forest" und dem Klassiker der Band schlechthin "Valhalla". Nach 70 Minuten war es dann leider - für viele viel zu früh - kurz nach Mitternacht vorbei. Einige machten sich nun auf den Weg, viele aber blieben noch, um mit den deutschen Mittelalter-Rocker von Feuerschwanz und abschließen den Franzosen von Alcest in die Nacht zu feiern ….

Es war - mal wieder - großartig, das Sicherheitspersonal aufmerksam und freundlich, die Bands gut drauf, die Verpflegung reichhaltig, last but not least das Wetter an allen Tagen hervorragend, ein großes Lob an ALLE !!!

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