[Rockfels 2016] J.B.O. Live

J.B.O. J.B.O. Livephoto © by elke Klingbeil
30 Jun
2016

Wir schreiben das Jahr 1989, die Welt ist gerade dabei, sich einschneidend zu verändern. In Deutschland öffnet sich nach Jahren des kalten Krieges völlig überraschend die ostdeutsche Grenze, im Januar wird George H. W. Bush als 41. Präsident der USA in sein Amt eingeführt, die Bundesversammlung wählt Richard von Weizsäcker zur zweiten Amtszeit als Bundespräsident, das Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" in Peking, China, die Tennisspielerin Steffi Graf gewann zum Zweiten Mal und Boris Becker zum dritten Mal, innerhalb weniger Stunden die Einzelwettbewerbe in Wimbledon, der Song "Das Omen" von Mysterious Art wird der Hit des Jahres, und … ganz unbeeindruckt dessen gründeten sich Bands wie Oomph!, Marylin Manson und J.B.O.

Das außergewöhnliche an diesen Band ist, dass es sie 27 Jahre später immer noch gibt! Letztgenannte konnten die Fans bei  dem diesjährigen Rockfelsfestival an der schönen Loreley bewundern. Gegründet eigentlich nur als Spaßprojekt erreichten Sie Mitte der Neunziger mit ihrem ersten "reellen" Album gleich Goldstatus, von da an war der (Erfolgs) Weg geebnet.

Es war früher Nachmittag und das Rund der Freilichtbühne war bereits gut gefüllt, die Farbe Pink war klar dominierend, sowohl auf der Bühne, als auch auf den Zuschauerrängen.

Gut in Schuss präsentierte  sich das Quartett und startete mit "Bolle" vom  Album "laut!" aus dem Jahre 1997. In der Folge spielten die Band aus Erlangen - teilweise unterstützt von Schilder-Trägern  - Hits wie "Vier Finger für ein Halleluja", "Geh mer halt zu Slayer",  "Ein Guter Tag zum Sterben" oder "Verteidiger des Blödsinns".

Da man als Band im ersten Teil des Tages nicht elendig viel Spielzeit zur Verfügung hat, brachten J.B.O dann nach knapp 50 Minuten die Freilichtbühne mit "Ein Fest" ("Go West" von den Pet Shop Boys) noch einmal richtig zum rocken und feiern. Ein toller Auftritt endete viel zu früh!

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