[Review] Blood and Iron - Voices Of Eternity (6 von 8 Metalhands)

[Review] Blood and Iron - Voices Of Eternity (6 von 8 Metalhands)
02 Sep
2014

Nadem zuvor ein sehr gewöhnungs bedürftiges Album gehört wurde, ist Blood and Iron eine Wohltat für die Ohren, eines jeden Fan des Heavy Metals, der gerne auf schnörkellosigkeit und Genre verfremdende Elemente verzichtet. Mit Eternal Rites fehlt diesem Titel noch etwas um besser abzuschneiden, dennoch klingt er schon nach dem Anfang eines nicht gerade schlecht produzierten Albums. Stimmlich ist Giles Lavery gut im Einklang mit den Instrumenten. Auch wenn der Titel mit über 6 Min. lang ist, ist er gut zu hören.

Bei Your Own Voice kann auch hier noch nichts Schlechtes erkannt werden, der Titel ist mit knappen 5 Minuten noch im Mittelfeld der länge, klanglich kann dieser Song Potential vermittel, aber der besondere Kick fehlt hier noch. Wenn man bei Eternal Rites und Your Own Voice noch den Kick gesucht hatte, reist Ascendant eindeutig mit, verleitet hefftigst zum Headbangen, hier zeigen Blood and Iron was sie drauf haben, selbst wenn man es mit größen der Szene vergleicht können hier die Inder ohne schwierigkeiten Mithalten, die ruhigeren Passagen des Songs, zeugen auch von einem potential für Balladen, was, wenn man Kommerziell erfolgreich sein will, von Vorteil sein kann. Man sieht es auch schon in der Einzelwertung, durchgehen fast volle Punktzahl in den einzelnen Bewertungsbereiche.

Sprachen wir gerade noch von Balladen? denn Legion hat hier ausgiebige Balladelastike Passagen intus, zu den einschlagenden leicht thrashigen Passagen. Die Mischung in diesem Song machen ihn schon zu etwas besonderen, nur was für Besonderen, diese Frage stelle ich mir hier noch viel zu offt, da mir die Vermittlung des Gefühls in diesem Song doch etwas zu stark fehlt, ich weis nicht was die damit genau ausdrücken wollen, wie schon zum Track 2 (Your Own Voice) gesagt, es fehlt mir hier der besondere Kick, auch wenn das Gitarrensolo am Ende, von guten können zeugt.

Bei Track 5 (Underground Rebellion) wird nach dem punkt gesucht der hier mitreisen sollte, kurzfristig kommt der, aber wird sofort wieder durch eine kurze, Gitarren und Drums Phase zunichte gemacht um dann wieder in ein Gitarrensolo in Begleitung mit etwas Double Bass Drums überzugehen, klare und reiserische übergänge können Blood and Iron noch viel besser, wie sie es bei den anderen Titel bereits gezeigt haben. Aber im großen und Gazne ist der Titel so wie man sich einen klassischen Heavy Metal Song vorstellen kann.

Es gewitter im Track 6, aber nicht gerade wenig, schon der Anfang zeugt das es im Song um Schörkellosen Metal und das im klassischen Stil, wie es Metallica, Iron Maiden oder Accept in den frühen 80ger vorgemacht haben, als es noch Hard Rock hieß! solche Songs bringen den Traditions liebenden Metalheads zum schwelgen in der Vergangheit, wie man noch jung und unschuldig war. Warscheinlich ist der Titel des Songs, Ghost Of A Memory, sehr mit bedacht gewählt worden. Bei Ghost Of A Memory habe ich den besonderen Kick rausgehört, er reist mit, dieser Song hat das ganz besondere.

Bei Path Not Taken lassen Blood and Iron das gewitter natürlich noch weiter rollen, ein gewitter aus klassischer Double Bass Drums, mit exzelenten Gitarrensolis, bis hin zum absoluten gekreische im Metalstyle, so wie es sich gehört wenn man Heavy Metal im Klassischen und Thrashigen Sinne machen möchte. Hier wurde anscheinend darauf gebaut den Metalhead ins Moshpit zu zwingen, das ist zu 1000% gelungen.

Hey wer bis jetzt noch nicht von dem Album überzeugt ist, der sollte sich überlegen ob er nicht seine erwartungen einfach runteschraubt, denn selbst wenn man an einem Heavy Metal Album sehr große erwartungen stellt, kann man seine hürden gerne bei seite lassen, da bilang die Inder ihr können kraftvoll unter beweis gestellt haben, selbst Burning Bridges zeugt ausdrucksvoll davon. Achtung Indische Bevölkerung... Ihr habt eine Kraftvolle Heavy Metal Band am start die es wahrlich nach oben schaffen kann.

Wer jetzt bei Redemption Day angekommen ist und noch nicht ganz überzeugt wird, der wird eindrucksvoll von seinen zweifeln erlöst, Redemption Day heist auf deutsch Erlösungs Tag oder Tag der Erlösung, so kommt es mir vor wenn ich den Titel höre, auch hier wird wieder auf allzu viele Schnörkeleien verzichtet, wobei ich überhaupt keine Schnörkel oder Genrefremde Elemente gehört hatte, klar wurde hier im studio bestimmt mächtig gearbeitet um den eindrucksvollen klang, selbst vom gesamten album sauber abzumischen und das heraus zu kristalisieren was sein muss.

Fazit:
Es reicht nicht ganz für eine Auszeichnung als Top Album des Jahres, aber es reicht um gesondert in der Headbangers Zone am Samstag vorgestellt zu werden. Vielleicht wird ja am Jahresende genau dieses Album, Redaktionübergriefend zum Album des Jahre gewählt, Potential dafür ist vorhanden, dieses Potential sollte sich ein Liebhaber der Klassischen Heavy Metals nicht entgehen lassen und sich dieses Album unbedingt zulegen, es macht sich absolut klasse im CD Regal.

27 von 36 Bonuspunkte vergeben

Weitere Informationen

  • Vö: Freitag, 26 September 2014
  • Wertung: 5 von 8 Metalhands
  • Herkunft: Indien
  • Label: Pure Steel Records
  • Genre: Heavy Metal

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