[Review] Killer Be Killed - Killer Be Killed

Killer Be Killed - Killer Be Killed Killer Be Killed - Killer Be Killed
07 Aug
2014

Ja was ist denn da passiert?! Neulich wars, da schenkte mir meine Oma Hildegard ne CD. Aufschrift: "Killer Be Killed". Achselzuckend, weil noch nie gehört, freute ich mich über das Geschenk und packte sie umgehend in meinen Player. Deckel zu, Ohren auf, den "Play" Button malträtiert und gespannt der Dinge lauschend, die wohl nun auf mich einprasseln würden... WHOW!!!

Aber der Reihe nach. Killer Be Killed stammen aus den USA und verbreiten ne Mischung aus Hardcore-Punk und Trash Metal. Gegründet von Max Caralera und Greg Puciato im Jahr 2011, hörte die Truppe zunächst auf den Namen "Kill Or Be Killed". Als dann noch Troy Sanders am Bass und Dave Eltrich an den Drums hinzukamen, wurde die Truppe in "Killer Be Killed" umbenannt. Nach diversen Demos und dem Abschluss der Aufnahmen zu ihrem Debüt wurde Nuclear Blast aufmerksam und nahm sie unter deren Fittiche. Und so kam dann schliesslich das selbstbetitelte Debütalbum 2014 in die Läden.

Debuet Album des Jahres 2014

Ich hab mir nun die CD in Dauerrotation zwei Tage lang rauf und runter gegeben, bis meine Ohren nach Gnade schrieen. Bei jedem Durchlauf entdeckt man neue Nuancen, entdeckt den schon vorhandenen eigenen Stil der Jungs. Auch der Dreh, drei Stimmfarben einzusetzen, ist schlicht als genial zu bezeichnen. Jeder Track ein Volltreffer, deswegen wage ich schon jetzt ein Fazit für mich persönlich: Newcomer CD des Jahres!

Schon der erste Track auf dem Langeisen ist ein absoluter Ohrwurm: "Wings Of Feather And Wax" fräst sich durch das Trommelfell, landet subfontanell im aufnahmebereiten Kleinhirn und lässt die Hypophyse in den Permanent-Bangmodus schalten. Breaks, Tempowechsel, geilste Gitarrenriffs und ein Killersänger, der einem die Erpelpelle über den Rücken ballert. Geile Sache, das! Zudem ist die Klarheit des Klangs und die druckvolle Produktion zu würdigen. Alle folgenden Tracks stehen dem Einstieg in nichts nach, da feuerts aus allen Ecken und rammelts aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Wenn nur ein Drittel aller Debüts so daherkämen, könnte man sich alle Reviews dieser Welt sparen, denn die Jungs wissen wo der Hammer hängt!

Alle Songs bewegen sich zwischen drei und fünfeinhalb Minuten Länge, es wird auf den Punkt musiziert. Instrumental scheint man alte Hasen vor sich zu haben, so tight passt das alles zusammen. Anspieltipps rauszupicken aus den insgesamt 11 Tracks, fällt dementsprechend sehr schwer. Zu empfehlen ist der Einstiegssong, wie bereits erwähnt. Auch der Zweitsong "Face Down" bietet alle Trademarks, die oben bereits gefeiert wurden, hier taucht auch mal die Textzeile des originalen Bandnamens auf: "Kill Or Be Killed!". Stellenweise nimmt man auch mal Anleihen beim Modern Metal mit leichten, kurzen elektronischen Spielereien und/oder verfremdeten Sounds ("Curb Crusher", "Save The Robots"), aber das passt einfach ins Gesamtkonzept wie Arsch auf Eimer.

Das einzige Element, dass man diesem Album kritikmässig ankreiden kann, ist, dass es nur einen Ausreisser aus der eingeschlagenen Richtung gibt. Mit "Forbidden Fire" als Rausschmeissersong werden auch mal ruhige musikalische Passagen angeschlagen. Bei der Stimmgewalt, die hier zelebriert wird, wäre durchaus auch Platz für ne Ballade gewesen... aber das ist Meckern auf allerhöchstem Niveau!

Fazit:
Kaufempfehlung!

Ghostwriting: Aura Of Light

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Weitere Informationen

  • Vö: Dienstag, 13 Mai 2014
  • Wertung: 7 von 8 Metalhands
  • Herkunft: U.S.A.
  • Label: Nuclear Blast
  • Genre: Hardcore Punk, Thrash Metal

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