[Nachbericht] Megadeth Live On Stage im Docks Hamburg!

Megadeth Live im Docks Hamburg (St. Pauli) Megadeth Live im Docks Hamburg (St. Pauli) © 2016 by Alexander Stock (Metal-FM.com)

Es ist Donnerstagabend in Hamburg, tagsüber konnten wir den heißesten Tag des Jahres mit 35°C vermelden, die Reeperbahn ist wegen der bevorstehenden Harley Days mit Bikes übersät, die Menschen sitzen draußen, einige Bordsteinschwalben gehen ihrem Gewerbe nach. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät die Zeit, es ist 21:15 Uhr, ich stehe vor dem Docks, werde kurz durchgecheckt, eben waren laut Thermometer 32 °C im Schatten. Diese Temperatur ist im Vergleich mit der Wärme im Inneren des Docks aber ein Witz, mit jedem Schritt in Richtung Mitte wird die Luft stickiger.

Nach zirka 5 Minuten ist man bis auf das Shirt durchgeschwitzt, aber was nimmt man nicht alles auf sich, wenn man eine der absoluten Metal-Ikonen sehen möchte. Um 21:25 Uhr war es dann soweit, Dave Mustaine und seine Kollegen (unter anderem Kiko Loureiro an der Gitarre und David Ellefson am Bass) beginnen mit "Hangar 18" vom Rust in Peace – Album aus dem Jahre 1990 die fulminante Show. Das Schlagzeug mittig in etwa zwei Meter Höhe, links und rechts daneben kleine Video Wände, mehr braucht es nicht für das Mitglied der "Big Four".

Weiter ging es mit dem Opener des aktuellen Albums (Dystopia) "The Threat Is Real", gefolgt von "Tornado of Souls" welches Mustaine dem kürzlich verstorbenen Ex-Megadeth-Drummer Nick Menza widmete. In der Folge wechselten sich einige neue Songs ("Post American World", "Poisonous Shadows", dem Titeltrack "Dystopia" und "Fatal Illusion") mit Klassikern wie "Wake Up Dead", "Sweating Bullets" oder "Poison Was the Cure" ab. Am meisten wurde aber in dem völlig überhitzten Saal der Klassiker schlechthin "Symphony Of Destruction" und "Peace Sells vom zweiten Album "Peace Sells… But Who’s Buying?" aus dem Jahre 1986 gefeiert.

Mit "Holy Wars... The Punishment Due" vom `94er Album "Youthanasia" ging der Abend nach nur knapp 90 Minuten viel zu früh zu Ende, wenn eine Gruppe so lange im Geschäft ist (seit 1983) und sehr viele Alben in den Jahren produziert hat (15) sollte man doch 120 Minuten problemlos füllen können. Ansonsten war es ein toller, sehr heißer Abend, Mr. Mustaine und seine Besetzung war klasse in Form und brachten diese Spielfreude auch rüber. Gegen 22:50 Uhr war Schluss, man konnte wieder an die frische Luft, es hat sich in den vergangenen knapp 1,5 Stunden auch abgekühlt, nur noch 29,5 °C.

INFO:
Diese Konzert fand bereits am im Juni 2016 Statt

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