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CREMATORY - Oblivion Tour 2018

Crematory / Kubana Live Club Siegburg Crematory / Kubana Live Club Siegburg Melanie Busch
15 Mai
2018

Am Mittwoch den 09.05.2018 trafen sich die Fans der Band "Crematory" und deren Support-Band "Nervenbeisser" im Kubana Live Club in Siegburg.

Einige Fans warteten schon gespannt auf den Einlass, denn schon Wochen vorher, gar Monate, fieberte man der Tour von "Crematory" seit erscheinen ihres neuen Albums "Oblivion" entgegen, was wohl auch daran lag dass man zunächst nicht sicher sein konnte ob das Konzert bzw. die Tour überhaupt stattfinden wird. Mit hoher Überzeugungskraft und nicht zu vergessen dem standhalten langjähriger Fans, schaffte man es die Tour umzusetzen. Leider füllte sich der Kubana Live Club an diesem Abend nicht wie man erwartete und hoffte, was aber wahrscheinlich auch aufgrund des herrlichen Frühsommerwetters, sowie dem bevorstehenden Feiertag zu schulden kam. 

Schnell versammelten sich die anwesenden Gäste vor der Bühne um den ersten Act des Abends "Nervenbeisser" entgegen zu fiebern. Mit ihrem Opener "Verkehrte Welt" zogen sie von Beginn an das Publikum in ihren Bann. Was die Band um Frontmann Olaf Seider hier ab den ersten Ton geliefert hat, war aus meiner Sicht eine sehr positive Veränderung zu dem was sie noch vor zwei Jahren auf die Bühne brachten. Im Jahr 2016 hatte ich bereits schon einmal das Vergnügen die Band als Support zu sehen, damals überzeugten sie mich noch nicht ganz. Doch das was sie uns auf dieser Tour mit "Crematory" zeigten, war eine absolute Steigerung. Hingucker war an diesem Abend der neue Bassist, dem wohl kein Kabel zu lang, kein Boden zu dreckig und keine Bühne zu klein ist, um ausgelassen seine Riffs abzufeuern. Neben einigen Songs aus ihren Alben "Geschlechterschlacht" und "Zeitenwandel", präsentierten Sie auch den erst kürzlich veröffentlichten Song "Du Gehst", welcher mit der Live-Performance noch drückender und härter überschlägt. Mit ihrer Eigenkreation von Falco´s Hymne "Rock Me Amadeus", ihrem Song "Bitte Bitte", heizten sie dem Publikum nochmal ordenltich ein um schließlich "Crematory" die Bühne zu überlassen.   

Während der kurzen Umbauphase versammelten sich die Fans vor der Bühne bereits dichter zusammen. Nun endlich betraten "Crematory" die Bühne. Mit ihrem Intro und dem Track "Salvation", wie man es vom neuen Album "Oblivion" kennt, heizten sie den Fans gehörig ein. Aus über 25 Jahren Bandgeschichte schmetterten sie uns eine abwechslungsreiche Setlist mit vollgepackten Ohrwürmen um die Ohren. Songs wie "Tick Tack", "Ravens Calling", "The Fallen" und "Black Celebration" durften neben Songs aus dem neuen Album natürlich nicht fehlen. Aus dem Publikum versuchte man zwischen den Songs mehrfach und lauthals die Band zu überreden den Song "Prophecy" aus dem Jahre 1994 zu spielen, was Frontmann Felix Stass gelassen aufnahm und mit Humor ablehnen musste, da sie den Song noch nie Live gespielt hatten. Dafür gab es dann von ihm persönlich ein kaltes Getränk in dunklen Flaschen serviert, er selbst bevorzugte die Kanisterform. Die Ballade "Stay With Me" aus dem neuen Album wurde von Tosse Basler zu einem Highlight des Abends, denn dieser wurde Live noch einfühlsamer gesungen, eine wundervoll vorgetragene Live Version sorgte hier für pures Gänsehautfeeling. Schön anzusehen war übrigens auch dass die komplette Band einheitlich zum Bühnebild gekleidet war, was dem gesamten Auftritt eine extra Note verlieh und zeigte, dass "Crematory" ein kreatives Gesamtkunstwerk sind.    

Abschließend bleibt zu sagen dass dieser Abend noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. "Nervenbeisser" und "Crematory" überzeugten mit Ausdruck und Bühnenperformance wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Druckvoll und mit harten und satten Riffs schafften es beide Bands mich zu überzeugen, sie haben es verdient weiterhin gesehen und gehört zu werden. Auch die Kombination dieser beiden Bands hat mich schwer beeindruckt, ich persönlich werde hier definitv dran bleiben.   

Galerie Nervenbeisser:

Galerie Crematory:

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